Du, Berg der Schönheit, spendest reiches Leben
Aus deiner Weisheit unerschöpflich Hort.
Du lehrtest uns mit liebevollem Wort
Nach menschlicher Vollkommenheit zu streben.
Du, Berg der Schönheit, spendest reiches Leben
Aus deiner Weisheit unerschöpflich Hort.
Du lehrtest uns mit liebevollem Wort
Nach menschlicher Vollkommenheit zu streben.
Neun Brüder aus Schöneberg beschlossen im Jahre 1907 in einer Wohnung in der Belziger Straße die Stiftung der Johannisloge „ Am Berge der Schönheit“.
Am 15. September gleichen Jahres entzündete als Gründungsmeister Br. Adolf Rothenbücher die Kerzen der Weisheit, Schönheit und Stärke.
Der 1. Weltkrieg und die Inflationszeit beeinträchtigten das Logenleben, doch in den Jahren danach zeigte es sich, daß in dieser Zeit der politischen und wirtschaftlichen Unruhen viele Menschen in unserem Tempel inneren Frieden und besinnliche Einkehr suchten.
Wir suchen und sind junge und zuverlässige Mitmacher, ältere und verlässliche Mitstreiter, im Leben Stehende, sich mit dem Tod Auseinandersetzende, zum Licht und zur Wahrheit Strebende, die Dunkelheit Schätzende, Stille Suchende, lautstark Diskutierende, schweigend Zuhörende.
Wir suchen und sind Männer, die sich und andere weiterbringen wollen, die sich mit Rat und Tat unterstützen, ohne nach Lohn zu fragen, die miteinander eine ungleiche Gemeinschaft bilden.
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Br. Peter Voigts, Jl. „Am Berge der Schönheit“ i.O. Berlin
Toleranz, Freiheit und Liberalismus
Auf dem ersten Blick scheinen diese drei Begriffe nicht zusammen zu gehören; gemeinsam ist ihnen sicherlich jeweils ein philosophischer Hintergrund, wobei der Begriff Liberalismus im heutigen Sprachgebrauch eher politisch betrachtet wird, jedoch ist dessen Gedankengut Voraussetzung für Freiheit und Toleranz. Betrachtet werden sollen hier die Liberalismusbewegungen und -strömungen im deutsch-, englisch- und französischsprachigen Raum im Europa des 18. und 19. Jahrhundert, also dem Zeitalter der Aufklärung, die eine wesentliche Voraussetzung für die Bildung, Verbreitung und Zusammenschluss der Freimaurerlogen waren.
Die letzte Dämmerung gerade versunken, ist es endlich Nacht über der Oder, doch
der Mond steht hoch über den Zelliner Bergen. Sein fader Schein liegt auf der
Landschaft und die weißen Mäntel einer Ritterschar leuchten über dem Hügel aus
einem Meer von Königskerzen. Die Männer tragen die roten Kreuze des
Templerordens und warten auf ihren Meister. Um Mitternacht steigt er aus seinem
Sonnenburger Grabe und eilt zu den Seinen. Trifft er ein, so zieht er sein Schwert
gegen Jerusalem und die Ritter sprengen davon ins Heilige Land und sind
verschwunden, noch vor dem Licht des Johannistages. So geht die Brandenburgische
Sage über Friedrich von Alvensleben, den letzten Ordensmeister der Templer in dieser
Region.
Br. Peter Voigts, JL.“Am Berge der Schönheit“ i.O. Berlin
Freimaurer und Hakenkreuz
Da google sich um die Digitalisierung von Büchern bemüht, werden sehr viele Bücher aus Bibliotheken und sonstigen Sammlungen gescannt und über google ins Internet gestellt.
Der Templerorden 1120-1314
Deus vult! Gott will es!
Mit diesem Schlachtruf begann im Jahr 1095, mit der berühmten Predigt Papst Urban II. in Clermont eine Bewegung, die das Abendland für immer verändern sollte, die Massen von Menschen bewegte, die fast 500 Jahre und für manche bis heute dauern sollte:
Die Kreuzzüge.
Verstehen können wir Menschen der heutigen Zeit dies Ereignis wohl kaum. 1199, der Beginn des ersten Kreuzzugs, eine Zeit weit vor der Reformation, der Aufklärung, eine Zeit tiefen Glaubens und volkstümlicher Frömmigkeit in Europa. Wie konkret, wie tief in den Alltag hineinwirkend Glaube und Religiosität damals waren, ist uns kaum noch vorstellbar.
Doch erscheinen uns Ereignisse jüngerer Vergangenheit nicht genauso irrational?
Die Bahai Religion
Die Bahai Religion ist das Ergebnis einer Wiederkunftserwartung im Islam schiitischer Richtung. Obwohl erst im letzten Jahrhundert entstanden, reichen die Wurzeln in die Anfänge der Islam-Geschichte zurück.
Neun Brüder aus Schöneberg beschlossen im Jahre 1907 in einer Wohnung in der Belziger Straße die Stiftung der Johannisloge „ Am Berge der Schönheit“.
Am 15. September gleichen Jahres entzündete als Gründungsmeister Br. Adolf Rothenbücher die Kerzen der Weisheit, Schönheit und Stärke.
Der 1. Weltkrieg und die Inflationszeit beeinträchtigten das Logenleben, doch in den Jahren danach zeigte es sich, daß in dieser Zeit der politischen und wirtschaftlichen Unruhen viele Menschen in unserem Tempel inneren Frieden und besinnliche Einkehr suchten.
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